Wohl der Menschen, Völker-Recht und Frieden

Ich nähere mich dem Thema der Selbst-Befreiung eines Volkes (Gebiets-Körperschaft) beziehungsweise dessen Unterwerfung vorsichtig, da das Thema doch sehr vielschichtig ist – und trotzdem bisher wenig strukturiert diskutiert wurde.

Zur Geschichte

In den letzten Jahrhunderten änderten sich sich die Grenzen ständig – und meist stellte die Bevölkerung nur einen Spielball der Mächtigen dar. Eine Ausnahme bildet hierbei die Confoederatio Helveticae (Schweiz), welche seit dem 14. Jahrhundert sein Staats-Gebiet ausdehnte – aufgrund freiwilliger Zusammen-Schlüsse. Aber auch diese Gebiets-Körperschaft mussten manche Krisen überwinden. So besassen einige Kantone Untertanen-Gebiete. Ironischerweise löste Napoleon diese Situation auf und half bei der Erstellung der frühen Neuen Verfassung (1848), auf welche die Schweizer jetzt so stolz sind.
Für die letzten Jahrzehnte/Jahrhunderte ist es schwierig allgemein gültige Grundsätze aus diesem macht-politischen Geschehen heraus zu kritallisieren. Trotzdem ein Versuch:
Die Landnahme der Einwanderer in Amerika, Afrika und Australien enteignete deren indigene Bevölkerung häufig. Seither sind die Ueberfälle von nationalen Armeen auf andere Gebiets-Körperschaften seltener geworden (USA und NATO mit ihren Angriffs-Kriegen ausgenommen) – dafür wird die Einfluss-Sphäre eher durch Wirtschafts-Macht, Terror-Androhung, Bestechung und Des-Information ausgeweitet.
Insgesamt sollte die Welt-Gemeinschaft aber doch in der Lage sein, das Wohl der Menschen und der Bevölkerung in den Vordergrund zu stellen – und Machtgier als asozial brandmarken. Mann/Frau muss sich den Respekt verdienen, nicht kaufen und erschiessen! Aber vielerorts gehören die Bankster immer noch zur guten Gesellschaft …

Paradigmen-Wechsel

Es bedarf eines Bewusst-Seins-Wandels wie mit Entwicklungen und Veränderungen umzugehen ist. Bisher galt das Prinzip des Gebens und Nehmens (siehe die Begriffe Opfer-Symmetrie, für etwas büssen müssen, eine Hand wäscht die andere …).
Im Hier und Jetzt sollte die goldene Regel (behandle die Anderen wie Du selber behandelt werden möchtest) im Vordergrund stehen (Allgemeine Erklärung der Menschen-Pflichten, PDF-File). Auf diesen Grundsatz konnten sich übrigens das Parlament der Welt-Religionen ohne grosse Diskussionen einigen. Folgende Konsequenzen ergeben sich meines Erachtens daraus:
I  Sinnvoll ist wohl der ehemals von Casella/Frey gewählte Ansatz, nach welcher eine möglichst weitgehende Dezentralisierung (gemäss dem Kosten/Nutzen-Prinzip) von politischer Macht und Kompetenzen optimal sei, weil damit am besten auf die Bedürfnisse und Wünsche der Bürger eingegangen werden kann.
II  Das Schweizer Verfassung hat sich obigen Grundsatz zu eigen gemacht – und damit unter anderem den Viel-Völker-Staat befriedet und weiter entwickelt. Grundlegend sind hierbei eine konsequente Anwendung des Subsidiaritäts-Prinzips (Vertiefung), ein Veto-Recht der Bevölkerung gegenüber dem Parlament + der Exekutive (das Volk ist der Souverän!), Finanz-Ausgleich + Minderheitenschutz, die Verpflichtung zur Einhaltung der Menschen-Rechte (was gehört dazu?) und des Völker-Rechts dank eines funktionierenden(?) Rechts-Staats.
III  Auf trans-nationaler Ebene regelt das Völker-Recht die Beziehung unter (vorwiegend) Gebiets-Körperschaften. Im Lichte des neuen Paradigmas sind folgende Grundsätze von Bedeutung: Soziale und politische Rechte der Bevölkerung sowie Minderheiten-Schutz (Beispiel Ecuador) gewährleisten, Befriedung durch Annäherung, Anerkennung unterschiedlicher Kulturen und Normen, Gestaltung fairer Aussenhandels-Beziehungen, trans-nationale Sicherheits-Strukturen … u.a.m. Wer diesen Anforderungen nicht zu genügen vermag gehört auf eine schwarze Liste gesetzt (beispielsweise USA und Ukraine!)

Und wenn was falsch läuft?

Die Welt-Gemeinschaft musste sich schon einige Male den Vorwurf gefallen lassen, Völker-Mord nicht verhindert zu haben. Die Drahtzieher hinter diesen unmenschlichen Verbrechen können aber nur verhindert werden, wenn sich der Umgang der Völker und Menschen untereinander verändert:
Eine faire Medien-Bericht-Erstattung, keine Finanzierung bewaffneter Gruppen im Ausland, Zügelung der Geheimdienste, keine Einmischung durch NGO’s in politische Prozesse, Lügen zeitigen Konsequenzen, Unterstützung bei der Umsetzung sinnvoller Reformen, Enteignung Super-Reicher, keine Doppel-Moral! …
Nützt dies alles nichts können ausser-ordentliche Massnahmen ergriffen werden: Am meisten nützen Sanktionen gegen die Machthaber und deren Unterstützer – und wenn eine Ehe nicht funktioniert, so sollte sie getrennt werden! Ob’s in Katalonien und Venezien schon so weit ist kann ich nicht beurteilen … Der Kanton Genf möchte sich übrigens nicht von der Schweiz trennen – trotz der Beschränkung der Zuwanderung.
Auf der Krim stimmten übrigens auch die Tataren + Ukrainer für den Anschluss an die Russische Föderation! Weshalb sich die EU hierbei gegen besseres Wissen ins eigene Fleisch schneiden möchte übersteigt doch die Vorstellungs-Kraft vieler (1,2).
Aktuelle Links zum Thema: Der Einsatz von Heckenschützen ist eine übliche Taktik bei NATO-RegimewechselnUSA verstärken Militärpräsenz in OsteuropaGegen G7: Schwellenländer solidarisieren sich mit RusslandNato warnt vor Einmarsch der Russen in OsteuropaSoll Alaska russisch werden?


Mediengleichschaltung – nun auch empirisch belegt

Der Ueberfall der USA und der NATO auf Europa

Das Versagen der deutschen Führung

Abhören in der EU jetzt grenzenlos möglich

Flieht vor der EU + der USA ukrainische Bevölkerung!
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